Standschau
Im Mai besichtigen wir die Stände einiger Vereinsmitglieder. Es wird
der Entwicklungsstand der Völker mit den eigenen verglichen, über die
Betriebsweise und Einrichtungen des Imkers diskutiert. Neben den Bienen haben es
häufig die technischen Hilfsmittel der jeweiligen Imkerei den Besuchern
angetan. Die Anwesenden nehmen nach jeder Standschau so manche Anregung für
ihre eigene Bienenhaltung mit nach hause.

In Salzkotten werden die Bienen in stattlichen Bienenhäusern und
Freiständen gehalten. Einige befinden sich inmitten eines Bienengartens oder an
idyllisch gelegenen Plätzen. Bienenstand und Bienengarten zeugen hier deutlich
von der Liebe und Wertschätzung gegenüber den Bienen.
Als Behausungen (Beuten) finden in Salzkotten und
Umgebung überwiegend Oberbehandlungsbeuten (Magazine oder Trogbeuten) Verwendung.
Einige ältere Imker halten ihre Bienen noch in Hinterbehandlungsbeuten
(Blätterstöcke). Die Stöcke sind aus Holz oder Kunststoff gefertigt. Sie
wurden vom Imkerfachhandel erworben oder selbst angefertigt.
Als Rahmenmaße werden im Norden des Stadtgebietes das Deutsch Normalmaß und
im Süden das etwas größere Zandermaß eingesetzt. Ein Imker verwendet das
Datantmaß. Die einen Imker setzen die Waben quer (Warmbau) in ihre Stöcke, die
anderen in Längsstellung (Kaltbau). Es wird mit und ohne Absperrgitter
gearbeitet. Auf den Standschauen können sich die Imker davon überzeugen, dass
jede Wabengröße und Wabenstellung ihre Berechtigung hat. Bei der
entsprechenden Betriebsweise ist auch in jeder Beute eine gute Honigernte
möglich. Bei uns findet jeder Imker unabhängig vom Beuten- oder Wabentyp seine
Heimat.
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