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Zeichenerklärung:
Leerwabe
Brutwabe
Drohnenbrutwabe
Pollenwabe
Honigwabe, offen
Honigwabe,
zu
Mittelwand
oder
Königin
Absperrgitter
Zusetzgitter
Applikator

Futtereimer
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Trachtzeit
Wenn die Bienen mehr Nektar eintragen, als sie für sich und ihre Brut
benötigen, so lagern sie diesen als Vorrat ab. Durch den aktiven oder passiven
Entzug von Wasser und dem Zusatz bieneneigener Enzyme (Fermente, Eiweißstoffe)
wird aus dem Nektar Honig. Der Imker kann nur die Überschüsse ernten, es muss
immer genügend Honig für die Volksversorgung vorhanden sein. Die Trachtzeit
beginnt in Salzkotten mit dem großen Blühen etwa Anfang Mai und dauert bis
Mitte Juli an. Da die nektarspendenden Pflanzen im Juni häufig deutlich abnehmen, wandern viele Imker
des Imkervereins Salzkotten in die später
blühenden Rapsschläge des Sintfeldes (Süden des Kreises Paderborn).
Anschließend kann hier noch Wald-/Sommerhonig oder Phaceliahonig geerntet
werden. Einige Imker bringen ihre Völker nach dieser Rapstracht in die
Lindenbestände der Senne.
Während der Trachtzeit streben die Völker stetig ihrem
Entwicklungshöhepunkt zu. Täglich schlüpfen mehr und mehr Bienen aus und
wollen als Ammenbienen jüngste Larven mit Futtersaft (Gelee Royal) versorgen.
Die Legeleistung der Königin ist begrenzt und häufig stehen aufgrund der guten
Tracht immer weniger Zellen für die Bestiftung (Eiablage) zur Verfügung. Wenn
die jungen Bienen ihren Futtersaft nicht abgeben können und die Bienen eng
sitzen oder umfangreiche Vorräte an Honig und Pollen besitzen, so werden die
ersten Königinnenzellen (Weiselzellen) errichtet und neue Königinnen gepflegt.
Das Volk will sich teilen (schwärmen). Zieht der Schwarm aus, so verliert der
Imker die Hälfte seines Volkes und das Restvolk bringt ihm fast keinen neuen
Honig mehr ein. Aber schon wenn das Volk die ersten Weiselzellen pflegt, lässt
der Sammeleifer deutlich nach. Der Imker ist daher während der Trachtzeit daran
interessiert die Stärke und Leistungsbereitschaft seiner Völker zu erhalten.
Dieses kann durch eine entsprechende Erweiterung (neue Zargen geben),
Bauerneuerung und Honigernte erfolgen.
Erweiterung auf 3 Zargen:
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Zustand des Volkes: |
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Das Volk besetzt jetzt 20 Waben, darunter befinden sich
12-14 Brutwaben. Alle Waben sind mit Brut, Honig oder Pollen gefüllt. Die
Drohnenwabe ist voll bebrütet. Würde das Volk nicht erweitert, so käme es
zum Schwarm. Möglicherweise werden schon die ersten Weiselzellen gepflegt. |
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Arbeiten am Volk: |
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Alle Honigwaben der Zarge 2 werden in die Mitte einer
neuen Zarge 3 gegeben. Zarge 2 wird abgehoben und aus Zarge 1 zwei
Pollen-/Honigwaben an die Außenseiten von Zarge 3 gehängt. Nachdem alle
Brutwaben auf Weiselzellen kontrolliert und diese entfernt wurden, werden zwei
Brutwaben aus Zarge 2 in Zarge 1 gegeben. Dadurch wird der Hauptbrutkern fluglochnah angeordnet. Evtl. vorhandener Wildbau unterhalb der Brutwaben
wird entfernt. Zarge 2 wird aufgesetzt und mit Mittelwänden und unbebrüteten
Leerwaben
aufgefüllt. Darauf kommt Zarge 3, die ebenfalls mit Leerwaben und Mittelwänden ausgestattet wird. Es sollen mindestens 6-8
Mittelwände eingehängt werden. Mittelwände immer an oder zwischen Brutwaben geben; dort
bauen die Bienen am liebsten. Wenn unbebrütete Leerwaben vorhanden sind, so sollten 2-4 gegeben
werden. Sie dienen der sofortigen Aufnahme von Nektar. Ein Absperrgitter,
durch das die Königin nicht in Zarge 3 gelangen könnte, wird nicht
eingelegt. Die vollen Honigwaben über dem Brutkern verhindern, dass die
Königin Brut in die Waben der Zarge 3 anlegt. Wenn Eier im Volk vorhanden sind, so muss
die Königin nicht extra gesucht werden. |
Korrektureingriff nach 4-7 Tagen:
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Zustand des Volkes: |
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Die Völker besetzen jetzt 24-28 Waben. Die Mittelwände
sind mehr oder weniger ausgebaut und zum Teil bereits mit Honig oder Brut
gefüllt. Der Nektar wird vor allem in Brutnestnähe eingetragen und behindert
unter Umständen die weitere Entwicklung der Völker. |
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Arbeiten am Volk: |
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Zarge 3 wird abgehoben und die weniger gefüllten
Honigwaben durch stärker gefüllte der Zarge 2 ausgetauscht. In Zarge 2
werden die stärker gefüllten Honigwaben nach außen und die weniger
gefüllten an das Brutnest gehängt. Eine Vergrößerung des Brutnestes ist
nun möglich, bei starker Tracht erfolgt dies meist jedoch nicht. Falls sich
keine Weiselzellen in der Zarge 2 finden, braucht Zarge 1 nicht kontrolliert
zu werden.In einigen Jahren kommt es vor, dass zur Zeit dieses
Korrektureingriffes der Raps im Sintfeld aufzublühen beginnt und am
Heimatstandort die Blüte nachlässt. In diesen Fällen erfolgt jetzt bereits
vor einer Schleuderung die Wanderung in den Raps. |
Honigernte bei dreiräumigen Völkern in der Haupttracht:
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Zustand des Volkes: |
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Das Volk besetzt jetzt 30 Waben, die alle mit Brut, Honig
oder Pollen gefüllt sind. Möglicherweise werden bereits Weiselzellen
gepflegt. Mindestens 5 Honigwaben sind mehr als 2/3 verdeckelt. Honigwaben, von
denen 2/3 der Zellen durch die Bienen mit einem Wachsdeckel verschlossen
wurden, enthalten Honig, dessen Wassergehalt unter 18% liegt. Dieser Honig ist
haltbar und schleuderreif. Die Drohnenwabe ist drei Wochen nach dem Bestiften
(Eiablage) sicherlich verdeckelt. |
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Arbeiten am Volk: |
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Die nicht ausreichend verdeckelten Honigwaben (weniger als
2/3 verdeckelt) aus Zarge 3 werden in eine neue Zarge gehängt. Die Zarge 3
wird abgehoben und die neue Zarge mit den Honigwaben aus Zarge 2 gefüllt. Die
vollen Honigwaben müssen sich in der Mitte der neuen Zarge befinden. Die
Brutwaben von Zarge 2 und 1 werden auf Weiselzellen kontrolliert und diese
entfernt. Möglicherweise vorhandener Wildbau unterhalb der Rähmchen von
Zarge 1 wird ebenfalls entfernt. Zarge 2 wird aufgesetzt, die Drohnenwabe von
Bienen befreit und ausgeschnitten. Der Rahmen mit Anfangsstreifen kommt in das
Volk zurück. Die herausgeschnittene Drohnenbrut wird der Wachsverarbeitung
zugeführt. Da die Varroa-Milben die Drohnenbrut für ihre Vermehrung bevorzugen,
wird durch das Ausschneiden der Drohnenbrut die Zunahme der Milbenpopulation
verlangsamt. Schlüpfen die Varroa-Milben mit den Drohen aus Drohnenwaben, so
überleben viele Völker den Sommer nicht. Zwei unbebrütete Leerwaben werden
außen in Zarge 2 gegeben. Daneben folgt jeweils eine Mittelwand, dann
eine Brutwabe. An Position 4 und 6 kommt eine Mittelwand und der Drohnenrahmen
(Baurahmen). Nun wird eine leere Zarge aufgesetzt und in diese die Bienen der
mindestens zu 2/3 verdeckelten Honigwaben der Zarge 3 abgefegt. Die Honigwaben
werden für die Schleuderung bienendicht verstaut. Die leere Zarge wird durch die
neue, bereits mit Honigwaben gefüllte Zarge 3 getauscht. Diese Zarge wird mit
Mittelwänden, bevorzugt in Position 2 und 8, aufgefüllt.Die
geschleuderten Waben werden vor Bienen geschützt aufbewahrt. Unbebrütete
(helle) Waben können während der Trachtzeit eingesetzt werden. Pollenwaben
und bebrütete (dunkle) Waben werden für die Pflegezeit benötigt.Häufig
schließt sich an diese erste Honigernte die Wanderung in den Raps an. Bei
guter Rapstracht müssen die Völker dann nach spätestens 7 Tagen erweitert
werden. |
Erweiterung auf 4 Zargen:
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Zustand des Volkes: |
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Das Volk besetzt 30 Waben, die alle mit Brut, Honig oder
Pollen gefüllt sind. Möglicherweise werden bereits Weiselzellen gepflegt.
Die Tracht dauert an und weiterer Nektar und Pollen werden eingetragen. Zum
Teil wurde schon Nektar zwischen die Brut in leere Zellen abgelagert. Es
sind weniger als 5 Honigwaben ausreichend (mehr als 2/3) verdeckelt. Der Honig
kann nicht geschleudert werden, da eine Vermarktung wegen des zu hohen
Wassergehaltes nicht erlaubt ist. Zudem könnte der dann geerntete Honig in Gärung übergehen. Sind nur wenige Waben schleuderreif, so schafft eine
Entname von diesen wenigen Waben keine Entlastung. Das Volk wird umgehend in
Schwarmstimmung kommen. Häufig schwärmen solche Völker schon bevor
Weiselzellen verdeckelt sind. |
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Arbeiten am Volk: |
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Das Volk muss erweitert werden. Die Zarge 3 wird abgehoben
und zwei der am geringsten verdeckelten Honigwaben werden in eine neue Zarge
gegeben. Dorthinein kommen auch alle Honigwaben aus Zarge 2. Die Honigwaben
kommen in die Mitte der neuen Zarge. Sie verhindern, dass Brut in den Zargen 3
und 4 angelegt wird. Alle Brutwaben werden auf Weiselzellen kontrolliert und
diese entfernt. Zwei Pollen-/Honigwaben aus Zarge 1 kommen als Randwaben in
die alte Zarge 3. Die Zarge 1 wird mit Brutwaben aus Zarge 2 aufgefüllt und
diese Zarge wieder aufgesetzt. In Zarge 2 kommt nach außen jeweils eine unbebrütete Leerwabe, daran schließt sich jeweils eine
Mittelwand an. Zwischen die vier Brutwaben wird in Position 4 und 6 jeweils
eine Mittelwand eingehängt. Auf Zarge 2 kommt die neue Zarge, die mit
Mittelwänden in
Position 1, 3, 7, 10 aufgefüllt wird. Auf diese Zarge kommt als vierter Raum
die alte Zarge 3. Durch diese Anordnung gelangt der älteste Honig am
weitesten von der Brut fort. Im Grenzbereich Brut-Honig ist neuer Platz für
einzutragenden Nektar oder für weitere Brut geschaffen worden. Der Hauptbrutkern wurde wieder
fluglochnah angeordnet.Bei sehr guter Tracht sind bereits nach 1-2
Wochen die neu zugegebenen Mittelwände ausgebaut und alle Waben mit Honig
gefüllt. Wenn die Tracht weiterhin anhält, sind die Waben aus Zarge 4 zu
schleudern und wiederum 8 Mittelwände und 2 Leerwaben, wie oben erläutert,
in das Volk zu hängen. Mehr als vier Räume sollten nicht gegeben werden, da
sie die Völker nicht ausreichend belagern. Darunter leidet die Verarbeitung
des Nektars und der Honig weist dann einen zu hohen Wassergehalt auf. Honige
aus der Frühtracht dürfen ohnehin nicht zu lange in den Völkern
verbleiben, da sie ansonsten in den Waben fest werden (kandieren). Sie sind
dann nicht mehr aus den Waben zu schleudern. Eine häufige Entnahme des Honigs
steigert auch den Sammeleifer der Bienen. |
Honigernte bei mäßiger Tracht:
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Zustand des Volkes: |
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Die Honigwaben in Zarge 4 sind schleuderreif. Von den
Bienen werden die verdeckelten Honigwaben nur noch schwach
belagert. Allerdings sind noch nicht alle Leerwaben in den Zargen 2 und
3 mit Honig, Brut oder Pollen gefüllt. Weiselzellen sind in der Regel nicht
mehr vorhanden. Das Brutnest hat sich auf bis zu 16 Waben vergrößert. |
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Arbeiten am Volk: |
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Da noch genügend leere Zellen für die Speicherung von
Honig und Pollen sowie die Aufzucht von Bienen vorhanden sind, benötigt das
Volk nur noch drei Räume. Zarge 4 wird abgenommen und die weniger gefüllten
Honigwaben in Zarge 3 werden durch vollere Honigwaben aus Zarge 2 getauscht.
Die vollen Honigwaben müssen über die Brut kommen, ansonsten wird die
Königin in Zarge 3 Waben bestiften. An die Brut in Zarge 2 sollen möglichst
leere Waben gestellt werden. Die Brutwaben werden auf Weiselzellen
kontrolliert (meist keine mehr vorhanden) und diese entfernt. Auf Zarge 2 wird
eine leere Zarge gestellt und die Honigwaben von Zarge 4 darin von Bienen
abgefegt. Die Honigwaben werden geschleudert und für Bienen unzugänglich
aufbewahrt. Die leere Zarge wird entfernt und Zarge 3 aufgesetzt.Wenn
sich auf den Honigwaben in Zarge 3 wider Erwarten Brut befindet, so werden
diese Waben in Zarge 1 gehängt. Die Bienen tragen den Honig in die oberen
Räume um und die umgehängten Waben werden voll bebrütet.Falls nach
7-14 Tagen alle Zellen mit Brut, Honig oder Pollen gefüllt und ausreichend
schleuderreife Waben in Zarge 3 vorhanden sind, dann ist die Vorgehensweise
wie unter "Honigernte bei dreiräumigen Völkern in der
Haupttracht" beschrieben wurde. Falls nicht genügend ausreichend
verdeckelte Honigwaben vorhanden sind, ist wie unter "Erweiterung auf 4
Zargen" erläutert zu verfahren. |
Honigernte während oder vor einer Trachtpause:
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Zustand des Volkes: |
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Die Honigwaben in Zarge 3 sind schleuderreif. Die
Haupttracht (z.B. Raps) ist vorbei. Bis zur nächsten größeren Tracht
(z.B. Phacelia, Wald) finden die Bienen nur wenige Blütenpflanzen (Läppertracht)
vor. Mit einer weiteren Haupttracht ist aber noch zu rechnen. Die Drohnenwabe
ist 21 Tage nach dem Ausbau vollständig verdeckelt. |
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Arbeiten am Volk: |
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Zarge 3 wird abgenommen. Alle Honigwaben von Zarge 2
werden in die Mitte einer neuen Zarge gehängt. Zwei Pollenwaben (allenfalls
mit etwas verdeckelter Brut) werden an die Außenwände der neuen Zarge
gegeben. Zarge 1 wird mit Brutwaben aus Zarge 2 aufgefüllt. Die Drohnenwabe
wird ausgeschnitten und der Baurahmen an die Brutwaben gehängt. In Zarge 2
wird außen jeweils eine bebrütete Leerwabe gegeben. Die Zarge wird mit
Mittelwänden aufgefüllt. Bei einer Läppertracht verhindern die vollen
Honigwaben nicht mehr das Anlegen von Brutflächen in Zarge 3. Der Honig wird
häufig umgetragen und die Königin legt gerne Eier in die entleerten Zellen.
Damit die Honigwaben aus Zarge 3 geschleudert werden können (Waben mit Brut
werden nicht geschleudert), wird ein Absperrgitter zwischen Zarge 2 und 3
eingelegt. Durch die Freiräume des Gitters können die kleinen Arbeitsbienen,
nicht aber die größeren Drohnen und die Königin hindurch schlüpfen. Bevor
das Absperrgitter eingelegt wird, muss sichergestellt werden, dass die
Königin sich in Zarge 1 oder 2 befindet. Über das Absperrgitter wird Zarge 3
gestellt. Diese wird wegen der nachlassenden Tracht mit unbebrüteten
Leerwaben aufgefüllt.Wenn die erwartete Haupttracht einsetzt, wird
das Absperrgitter entfernt und wie beim Korrektureingriff
beim dreiräumigen Volk verfahren. Je nach Verlauf der Tracht können dann
die oben beschriebenen Arbeitsschritte angewandt werden. Mittelwände sollten
aber ab Ende Juli nicht mehr in die Völker eingehängt werden, da der
Bautrieb dann stark nachlässt (Ausnahme sehr gute Tracht aus der Phacelia).
Wenn die letzte ergiebige Tracht (Wald oder Linde) vorbei ist (Mitte Juli),
dann beginnt mit der "Abschleuderung" die Pflegezeit. |
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